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20.03.2017 10:26 Age: 248 days
Category: Servicetipps

Da blüht einem was

Autofahren mit Heuschnupfen: Niesattacken, tränende Augen, Atemnot - Heuschnupfen kann eine Qual sein. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte ein paar spezielle Regeln beachten.


Heuschnupfen macht das Autofahren zur Qual. (Foto © ARCD)

Heuschnupfen macht das Autofahren zur Qual. (Foto © ARCD)

Kaum kündigt sich der Frühling auch nur an, starten bei Heuschnupfenpatienten die Beschwerden. Die nerven nicht nur, sondern können beim Autofahren sogar gefährlich sein. Wer einige Tipps beherzigt, hält das Risiko gering.

Das Auto ist eigentlich ein guter Ort für Heuschnupfengeplagte. Denn die seit vielen Jahren serienmäßig eingebauten Innenraumfilter halten viele Pollen ab. Selbstverständlich nur, wenn das Fenster geschlossen ist. Und wenn der Filter selbst frisch und sauber ist. Am besten lässt man ihn jährlich auswechseln, spätestens alle 15.000 bis 30.000 Kilometer sei ein Austausch fällig, rät der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Die Lüftung kann aber noch mehr: Wer etwa gegen Gräser allergisch ist und eine Wiese passiert, kann zudem die Umluft-Taste drücken, so dass keine Allergene von außen mehr ins Fahrzeuginnere gelangen.

Doch auch der beste Filter kann nicht ganz verhindern, dass Allergieauslöser ins Auto kommen. Daher empfiehlt sich regelmäßiges Saugen und das Abwischen der Flächen. Weil Pollen auch über die Kleidung ins Auto gelangen, packt man Jacken während der Fahrt besser in den Kofferraum. Beim Parken darauf achten, das Fahrzeug nicht unter Bäumen abzustellen, denn gerade dort kann es regelrecht Pollen schneien.

Wenn die Augen von Heuschnupfengeplagten sehr empfindlich sind, empfiehlt sich das Tragen einer Sonnenbrille während der Fahrt. Vor allem im Frühjahr steht die Sonne morgens und abends sehr tief. Plötzlich blendende Sonnenstrahlen können zu Niesanfällen führen und reizen die angegriffenen Augen zusätzlich.

Vorsicht auch bei einigen Medikamenten gegen Heuschnupfen: Diese können die Fahrtauglichkeit einschränken, unter anderem weil sie müde machen und die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit mindern. Deshalb sollten Autofahrer den Beipackzettel der Arzneimittel gründlich lesen und sich gegebenenfalls ein anderes Mittel besorgen. Grundsätzlich gilt: Wer zu sehr unter dem Pollenflug leidet, sollte auf das Autofahren verzichten. Besser ist es auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder sich von jemandem fahren lassen. (sp-x)